Doppelbelastung statt Doppelsteckung?

Mit dieser Frage konfrontiert das Bündnis #BildungUNGEKÜRZT die Abgeordneten des Landtags. Eine Postkartenaktion zur letzten Sitzung des Jahres macht deutlich, was Kürzungen in Schule und Kita konkret bedeuten.

Postkartenaktion im Landtag: Bündnis #BildungUNGEKÜRZT erinnert Abgeordnete an ihre Verantwortung für Bildung

Mit einer Postkartenaktion zur letzten Landtagssitzung dieses Jahres richtet sich das Potsdamer Elternbündnis #BildungUNGEKÜRZT direkt an die Abgeordneten des brandenburgischen Landtags. Am Dienstag, den 16. Dezember, übergibt das Bündnis die Karten – jeweils persönlich adressiert an die einzelnen Abgeordneten.

Unter dem Titel „Doppelbelastung statt Doppelsteckung?“ macht die Aktion auf die konkreten Folgen der im Landtag beschlossenen Kürzungen in Schule und Kita aufmerksam. Das Motiv thematisiert den Wegfall von Förderangeboten, Doppelsteckungen und sozialpädagogischen Strukturen und stellen diese Entwicklungen der politischen Verantwortung der Abgeordneten gegenüber.

Ziel der Aktion ist es, die Auswirkungen bildungspolitischer Entscheidungen sichtbar zu machen und daran zu erinnern, dass Bildungspolitik keine Randfrage einzelner Ausschüsse ist.

Die Forderung für eine vollständige Rücknahme der Kürzungen in Schule und Kita sowie für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik richtet sich dabei explizit nicht nur an die Bildungspolitikerinnen der Fraktionen, sondern an alle Abgeordneten des brandenburgischen Landtags. Jeder Einzelne trägt mit dem Sitz auch eine Verantwortung.“, sagt Robert Witzsche, Vorstand des KiTa-Elternbeirats Potsdam und Mitglied von #BildungUNGEKÜRZT.

Auf der Rückseite der Postkarten formuliert das Bündnis konkrete Forderungen: die vollständige Rücknahme der Kürzungen in Schule und Kita, ein stärkeres Gewicht sozialer und pädagogischer Qualitätsmerkmale gegenüber reinen Stundentafeln sowie mehr Transparenz durch eine öffentliche, jährliche Bildungsbilanz für Schule, Hort und Kita.

Gestaltet wurde das Motiv von Melanie Münn vom Designbüro Sechzehn Grad.